Malz, eine Veredlung des Getreides

Die Verarbeitung von Getreide zu Malz

Gerstenfeld
Gerste

Malz resultiert aus einer Veredlung eines Kornes, wie zum Beispiel Weizen, oder Gerste. Das Malz ist also ein gekeimtes Produkt. Bei der Lagerung ensteht eine Verkeimung des Kornes und durch die vorgenannte Verkeimung entsteht Zucker, der sogenannte Malzzucker.

Aber der Reihe nach:

Nach der Reinigung und Lagerung des Getreides wird das Getreide in sogenannte Keimkästen verbracht, wo sie dann zusätzlich angefeuchtet werden, damit der Mälzungsprozess angeregt werden kann.

Mehrfach wird die angefeuchtete Gerste in diesen Keimkästen gewendet. Während dieses Verfahrens finden im Korn eine Lösung statt, was bedeutet, das enzymatische Vorgänge notwendige Stoffe im Malz freigesetzt werden.

Ab dem 7. Tag dieses Prozesses bilden die Gerstenkörner kleine, feine Wurzeln und Blätter aus. Ab hier wird der Keimprozess gestoppt und der Trockungsprozess bis zu 100 Grad Celsius wird angeregt. In der Fachsprache spricht man vom sogenannten Darren, dabei reduziert sich die Feuchtigkeit der Keimlinge von 40% auf ca. 3% Feuchtigkeit.

Nach diesem Verarbeitungsvorgang werden die Körner geputzt, Wurzel und Blätter werden abpoliert und das Malz wird entsprechend Verpackt.