Der Hopfen, ohne ihn, keine Bittere

Hopfen – Prägend für die Bittere und Herbe eines Bieres

Weg durch Hofenfeld
Hofenanbau

Ein Bier ohne Hopfen ist vergleichsweise wie ein Schweinbraten ohne Fett. Dabei ist das Fett doch ein sehr guter Geschmacksträger. So auch ein Bier, der einen gewissen Anteil an Hopfen enthält. Würde man ein Bier ohne Hopfen brauen, so würde das Bier ein süßlichen Geschmack erhalten, eben lediglich aufgrund der Tatsache, des relativ hohen Malzanteils.

Der Hopfen verleiht also dem Bier eine gewisse Bittere, oder auch einen herben Geschmack. ……und wer hätte das gedacht, durch seine natürlichen Konservierungsstoffe trägt er auch zu einer wesentlich besseren Haltbarkeit bei.

Im Brauwesen unterscheidet man beim Hopfen, zwischen Aromahopfen und Bitterhopfen. Diese tragen zu entsprechenden Geschmacksnuancen bei. Grob gesagt, haben Bitterhopfen einen erheblich höheren Anteil an Alphasäuren. Der Bittergehalt wird in IBU angegeben, der nichts anderes besagt, das zum Beispiel 1 IBU entspricht gleich ein Milligramm gelöster Aphasäuren.

Tendenziell kann man Aromahopfen einen Anteil von einem Alphasäuregehalt von unter 10% zuschreiben, während Bitterhopfen über 10% der Alphasäuren beinhaltet.

Übrigens soll dieser Beitrag nicht nur den Hopfen aus der Sicht des Brauens betrachtet werden, sondern auch seine sehr positive Eigenschaften als Heilmittel! Hopfen als solches (Humulus Iupulus), gehört zu den Cannabisgewächsen, wer hätte das gedacht…..Die Hopfenzapfen enthalten neben Gerb- und Bitterstoffe ätherische Öle, Pflanzenfarbstoffe und Aromastoffe. Demnach regen die Bitterstoffe und Gerbstoffe den Appetit an, sowie schreibt man diesen Stoffen eine verdauungsfördernde Eigenschaft zu.

Quellen: https://www.meine-gesundheit.de/medizin/heilpflanzen/hopfen